Babys und Kinder verstehen lernen. Heilung für Mama, Papa und Kind.

 

 

In der Behandlung orientiere ich mich an die Bedürfnisse der Babys/Kinder und auch der Eltern.

Die Babys/Kinder geben die Geschwindigkeit für den Verlauf der Behandlung vor.

Ich verbinde die biodynamische Osteopathie mit der Arbeit der prä und perinatanalen Körperpsychologie, sowie der spielbasierten Therapie.

 

 

 

- Erste Hilfe für die Eltern nach der Geburt:

   Ressource für die Eltern finden und die Bedeutung der Babykörpersprache lernen

 - Kaiserschnitt und Frühgeburten

- Interventionen bzw. Komplikationen während der Geburt

- Schreibabys

- Schlaf und Verdauungsbeschwerden

- Dreimonatskoliken

- Bindungsprobleme

- Schwierigkeiten beim stillen

- Verlorener Zwilling

- Emotionales Ungleichgewicht der Mutter nach der Geburt

- Trennungsängste und vermehrte Wutanfälle bzw. Schüchternheit beim Kind

-...

Egal welche Themen Ihnen auf dem Herzen liegen, wir können darüber sprechen.

                                                                 

                                            

Bereits im Mutterleib verfügen die Ungeborenen über ein besonderes Bewusstsein.

Das Ungeborene kann ab dem Zeitpunkt der Empfängnis die Gefühle seiner Mutter wahrnehmen.

Durch die Regressionstherapie ( "...langsames Zurück-Gehen in die eigene vorgeburtliche Lebenszeit..." Ilka-Maria Thurman ) wissen wir heute über die Erfahrungen des Ungeborenen im Mutterleib sehr gut Bescheid und können dadurch die Neugeborenen viel besser unterstützen.

 

Babys zeigen uns auf ihre eigene, sehr sensible Weise, in ihrer sog. Babykörpersprache , wo sie noch Unterstützung brauchen.

Mit Hilfe der Körpersprache des Babys können wir die vorgeburtlichen bzw. die geburtlichen Schwierigkeiten erkennen und angemessen unterstützen.

Ihnen, als Eltern wird geholfen ein Verständnis für die Ausdruckssprache Ihres Babys zu entwickeln und somit können unverarbeitete Geburtsschocks bzw. Traumatisierungen verarbeitet und geheilt werden.

Wenn sich die Babys sicher genug fühlen, durch die liebevolle Aufmerksamkeit der Eltern und den "Raum" den wir ihnen dann anbieten können, werden sie anfangen ihre Geschichte zu erzählen, durch ihr Weinen, dem sog. Erinnerungsweinen und durch ihre Körpersprache.

 

"...Eltern, deren Baby weint, sind häufig verwirrt und wissen nicht, wie sie reagieren sollen.

Sie haben nur gelernt, daß Babys weinen, weil sie hunrig sind oder die Windel voll ist.

Niemand hat ihnen gesagt, daß Babys mit uns kommunizieren über den Stress und das Trauma, die sie bei der Geburt erlebt haben und daß "empathisches Zuhören" helfen kann, diesen Stress loszulassen.

Babys hören erst mit wiederkehrenden Ausbrüchen des "Erinnerungsweinens" auf, wenn ihre Geschichte entweder gehört und empathisch gespiegelt wird, ein unvollständiger Geburtsprozess endlich abgeschlossen wird...

Wenn das Weinen angemessen unterstützt wird, reduziert sich die Babykörpersprache oder verschwindet vollständig,..

Babys, die resignieren ( ...weil ihr Schreien missverstanden wird...), neigen zur Dissoziation.

Ihre Präsenz nimmt ab und sie werden oft leiser, wenn sie aufhören, sich auszudrücken.

Diese Stille wird oft als Zufriedenheit missverstanden.

Unter der ruhigen Oberfläche liegt viel Spannung.

Dies zeigt sich womöglich als Reizbarkeit oder Schlafstörungen.

Dies geht gewöhnlich in der späteren Kindheit in Form von Wutanfällen, Albträumen, Anklammern und hartnäckigem Gejammmer weiter..." Matthew Appleton

 

 

Kleine Kinder erzählen und verarbeiten ihre Geschichte meistens im bildhaften und spielerischen Geschehen, daher können sie schlecht Antworten darauf geben, wo denn der "Schuh" drückt.

Da sie noch nicht wie Erwachsene auf der Verstandsebene ihre Erfahrungen machen, sondern vielmehr auf der bildhaften Ebene.

Sie verarbeiten noch vieles mit der rechten Gehirnhälfte.

Die rechte Gehirnhälfte ist verantwortlich für: Körpersprache, Bildersprache und Intuition, Kreativität, Ganzheitlichkeit, Symbole und Gefühle.

Wenn wir den Kindern den "Raum" dafür geben, werden sie uns spielerisch ihre Schwangerschafts- und Geburtserfahrung erzählen bzw. zeigen, denn das Spiel ist das Sprachrohr des Kindes.

 

Bis sich die noch belastende Energie vollständig aus dem Körper gelöst hat, werden die Kleinen diese Erfahrung immer wieder erzählen bzw. zeigen wollen.

 

"Babykörpersprache sind automatisierte, wiederholende Muster, die sich in Verhalten, Ausdruck, Körperpositionierung und Bewegung zeigen."

Thomas Harms

 

 

In den Behandlungen mit den Kindern dürfen Ihre Erfahrungen als Eltern, die Sie während der Schwangerschaft und der Geburt Ihres Kindes erfahren haben, auch verarbeitet und integriert werden.

Daher der Name: Eltern-Babytherapie.

 

Die Eltern befinden sich oftmals, besonders die Mutter, immer noch in einem ständigem sympathikotonen Zustand.

Dies bedeutet, daß ihr Nervensystem noch nicht den Weg zurück in die Selbstregulierung gefunden hat, weil die Geburt, wenn sie von Komplikationen bzw. Interventionen

( z.b. Wehenmittel...) begleitet wurde, noch nicht vollkommen von der Mutter verarbeitet werden konnte.

Bleibt es der Mutter verwehrt sich von der Geburt auch emotional zu lösen, fällt es ihr damit schwerer ihr unruhiges, schreiendes Baby zu beruhigen.

Das Baby spiegelt alle Gefühle und Emotionen der Eltern wieder, das bedeutet, daß das Verhalten der Eltern sehr großen Einfluß auf die Entwicklung des Kindes hat.

 

Die Babys können sogar ihre eigenen Bedürfnisse soweit einschränken, das sie mit dem Weinen aufhören und den Eindruck erwecken, als sei Alles in Ordnung.

Aber durch das Beziehungsfeld, das ein Baby mit seiner Mutter teilt, erfährt es z.b die Traurigkeit oder die Wut seiner Mutter und schränkt seine eigenen Bedürfnisse dafür ein.

 

Ich möchte Ihnen und Ihrem Kind dabei helfen die Erfahrungen aus der Geburt zu verarbeiten, somit können Sie genügend Ressourcen für sich selbst aufbauen.

Es wird Ihnen dann möglich sein präsenter für Ihr Baby zu sein und  seiner Geschichte zuzuhören.

 

 

"...Babys erzählen ihre Geschichte, indem sie schreien.

Würden wir ihnen solange zuhören, wie sie es bräuchten, würden sie ihren Schmerz schildern...

Babys können nicht sprechen wenn sie ihre Geschichte erzählen.

Wir sind darin nicht geübt, zu verstehen, was sie uns durch ihr Schreien und ihre Körpersprache sagen wollen.

Die einzigen Wege der Kommunikation, die ein Baby anfangs zur Verfügung stehen, sind Schreien und das Bewegen seines kleinen Körpers.

Schreien ist Kommunikation!

Kontrahiertes Bindegewebe und Bänder in Gesicht und Schädel entspannen sich nach intensivem Weinen, Membranen werden gereinigt und belebt.

Übermäßig verdichtete neuronale Muster lösen sich und ordnen sich neu..." Karlton Terry