Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit und erfüllt die werdenden Eltern mit einer endlosen Vorfreude und Liebe zum ungeborenen Kind.

Diese Freude kann durch Ängste, Stress oder Sorgen leider in den Hintergrund fallen und sich negativ auf die Schwangerschaft auswirken.

Hat eine Frau bereits eine Fehlgeburt erlebt oder gab es Komplikationen während der Schwangerschaft davor, dann hat sie jetzt natürlich Ängste bezüglich ihres Babys im Bauch.

 

Diese Ängste und Sorgen beeinflussen das Ungeborene, denn es fühlt jede Emotion und jeden Gedanken seiner Mutter. Es beginnt sich unwohl zu fühlen, in seinem ersten Zuhause, das sich eigentlich als den sichersten und wunderschönsten Ort anfühlen sollte.

Zum Beispiel verändert sich jedes Mal der Tonus der Gebärmutter, je nach Gemütslage der Mutter. Die Versorgung über die Nabelschnur fühlt sich für das Ungeborene nicht immer als sichere Nahrungsquelle an, weil es über das Nabelschnurblut die Stresshormone und zugleich die Emotionen der Mutter aufnimmt. Viele dieser Erfahrungen prägen bereits das Unterbewusstsein des Kindes und können somit seine Entwicklung beeinflussen, z.b. das Essverhalten nach der Geburt. Außerdem zeigen sich noch Symptome wie vorzeitige Wehen, Übelkeit, Erbrechen, Steißlage, Entwicklungsverzögerungen, Schmerzen an der Wirbelsäule oder Steißbein, ...

 

Was können wir an dieser Stelle tun, wenn sich die Schwangerschaft so zeigt?

 

Die wenigsten Eltern wissen das ein ungeborens Kind bereits ab dem Zeitpunkt der Empfängnis ein voll bewusstes Wesen ist und fühlt, ob es z.B. willkommen ist oder nicht.

Es stellt Fragen darüber, wenn seine Mama sich Sorgen macht oder sich sein Zuhause nicht sicher anfühlt. Diese Fragen werden meistens nicht beantwortet, weil der Mutter nicht bewusst ist, dass ihr Baby, so winzig klein es auch sein mag, bereits zuhört und auf die Umstände in der Gebärmutter reagiert.

 

Ein Baby, selbst noch im Bauch der Mutter, möchte nicht das man nur über es spricht, sondern möchte direkt angesprochen werden. Ohne einen bewussten Austausch zum Kind, kann es nicht unterscheiden, ob die "Gefühlswellen" der Mutter zu ihm gehören oder nicht.

Für das Kind bedeutet es, das jedes Gefühl und jeder stille Gedanke der Mutter zu seiner Erfahrung werden und sich dadurch in sein Körperbewusstsein speichert...gewollt oder nicht, hier entstehen die ersten Glaubensmuster.

Es ist deshalb so wichtg das eine bewusste Kommunikation zum Kind ab dem Zeitpunkt besteht, wo die Eltern wissen das eine Schwangerschaft vorliegt, vielleicht sogar schon viel früher, wenn eine Schwangerschaft geplant wird.

Es ist so wertvoll für die Entwicklung des Ungeborenen, wenn es weiß warum die Mama wütend ist, wieso sie so gestresst ist oder worüber sie Angst hat...dieser bewusste Austausch ermöglicht eine Regulierung beider Körpersysteme.

 

Es ist möglich, trotz einer vorherigen Fehlgeburt oder anderen sorgenvollen Erfahrungen eine vollkommende und sichere Schwangerschaft zu erleben.

Auch hinsichtlich eines z.b. geplanten Kaiserschnitts kann das Ungeborene darauf vorbereitet werden und diese geburtsbedingten Erfahrungen werden vom Kind als weniger traumatisch empfunden, als die Überwältigung, die geschieht, wenn das Baby ohne Vorwarnung aus dem Bauch genommen wird.

 

In der SITZUNG werden genau die Themen aufgegriffen, worüber vielleicht sonst nie gesprochen wurde. Es wird geschaut wo es Ressourcen für die Mama gibt und wie sie lernen kann darin zu vertrauen, dass ihr Baby wirklich zuhört und ihr Botschaften schickt in Form von Bildern, Gedanken oder Gefühlen...dieses Vertrauen braucht manchmal Zeit und darf wachsen, aber es lohnt sich darin Übung zu finden.

Und, es ist nie zu früh oder zu spät damit zu beginnen.

 

In der Schwangerschaft können sich generationsübergreifende Themen aus der Familiengeschichte zeigen und diese ebenfalls beeinflussen.

Jede Zelle in unserem Körper besitzt ein eigenes Bewusstsein und reagiert auf sein Umfeld, jede Zelle ist elektromagnetisch aufgeladen-jeder unserer Gedanken erzeugt ein elektromagnetisches Feld.

Nur mal so...Während unsere Mutter im Bauch ihrer Mutter gewesen ist, gab es uns bereits als Eizelle in den Eierstöcken unserer Mutter. Das bedeutet, dass wir während dieser Zeit bereits unsere ersten Prägungen erhalten haben, sei es durch unsere Mutter oder Großmutter.

 

Durch eine bewusste Kommunikation setzten wir liebevolle Grenzen zwischen dem Gefühlsleben der Mama und dem Kind.

Dieses Kind fühlt sich dadurch gesehen und gehört, es beginnt sich selbst zu entdecken und sein Selbstwertgefühl entsteht. Die Aufmerksamkeit, die bisher viel zu oft nach außen abgewandert ist, kommt wieder zu ihm zurück und ein tiefes Urvertrauen entsteht.

"Ich darf mich zeigen und so sein wie ich bin, es ist schön willkommen und geliebt zu sein."

 

An einem Ort an dem man sich sicher fühlt, beginnt jeder Mensch seine Aufmerksamkeit zu sich, nach innen zu richten und der Körper beginnt zu heilen. Haben wir sehr früh lernen müssen mit Gefahren zu rechnen, dann begleitet diese Erfahrung unser weiteres Leben und wir hören niemals auf im außen nach Veränderung zu suchen, aber die Suche beginnt bei uns selbst.

Durch eine achtsame Begleitung in der Schwangerschaft, können wir diesen wunderschönen "Neuankömmlingen" den Start ins Leben ermöglichen, der unser aller "Geburtsrecht" ist:

Ein selbstbestimmtes Leben zu führen.