Mit ein paar wenigen Veränderungen, was die Auswahl der Lebensmittel betrifft und einem veränderten Bewusstsein, haben wir die Möglichkeit uns wieder gesund und wohl zu fühlen.

Wenn wir unserem Darm die Nahrung geben, die er braucht-damit die gesunden Darmbakterien versorgt sind, dann können wir aufhören Kalorien zu zählen oder Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen.

Unsere Zellen funktionieren am besten wenn sie mit Nährstoffen versorgt werden, die von "Mutter Erde" kommen.

Je stärker ein Lebensmittel verändert ist, desto ärmer ist es an lebenswichtigen Nährstoffen.

 

Warum ist eine gesunde Darmflora wichtig?

Eine gesunde Darmflora besitzt in ihrer Schleimhaut eine Unmenge an nützlichen Bakterien, die eine natürliche Barriere gegen unverdaute Nahrung, Toxine und Parasiten darstellt.

Die Darmflora bzw. Microbiom produziert unterschiedliche B-Vitamine, Aminosäuren und Immunzellen ( den Lymphozyten ).

Die guten Darmbakterien wehren eindringende Krankheitserreger ab, da sie die Membranen der Bakterien und Viren destabilisieren.

Eine gesunde Darmflora vermag es Histamine zu deaktivieren und Schwermetalle bzw. Gifte zu binden.

Die nützlichen Bakterien nehmen karzinogene Stoffe auf und lassen sie dann wirkungslos werden, zusätzlich werden abnorme Wachstumsprozesse im Darm unterdrückt.

Bei der Verdauung sorgen die guten Bakterien dafür, daß Proteine, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Fette soweit aufgespalten werden, das sie dann von den Darmzotten aufgenommen werden können und an den Körper weitergegeben werden.

 

Was bedeutet es für uns, wenn die Darmflora beschädigt ist?

Eine geschädigte Darmschleimhaut, in der es zur Fehlbesiedlung der Darmbakterien gekommen ist, kann Nahrungsbestandteile nicht mehr genügend aufspalten, so daß sie am Ende für den Körper wertvoll eingesetzt werden können...auch mangelt es dadurch an wichtigen Nährstoffen wie Mineralien und Vitaminen.

Blähungen, Unwohlsein, Migräne, Gewichtsprobleme, Immunschwäche, Haarausfall, Parasitenbefall, Stimmungsschwankungen,Paradontitis, Akne, Schlafbeschwerden, chronische Entzündungen...etc. können ein Hinweis dafür sein, das nicht genügend gute Darmbakterien vorhanden sind!

Ohne die guten Darmbakterien, die nur mit wertvoller und ballaststoffreicher Nahrung versorgt werden, verhungern unsere Zellen ( trotz Wohlstand ) im Körper.

 

Wichtige Mineralien, Vitamine und gesunde Fettsäuren, die oft im Mangel sind:

Magnesium, Zink, Selen, Kalzium, Mangan, Schwefel, Natrium, Folsäure, B-Vitamine, Eisen, Phosphor, Kupfer und z.b. das Glutathion, eines der wichtigsten Antioxidantien.

Diese fehlenden Nährstoffe werden auch in Zusammenhang gebracht mit Alzheimer, Multiple Sklerose und anderen neurologischen Erkrankungen.

 

Eine Schädigung der Darmflora verursacht das die Darmwand durchlässig wird für große Moleküle aus der Nahrung, die eigentlich nicht in die Blutbahn abgegeben werden dürfen  (Leaky-Gut-Syndrom ).

Der Körper erkennt diese Moleküle als Fremd und wird versuchen diese "Eindringlinge" zu bekämpfen.

Das Immunsystem geht in einen Abwehrmodus über und chronische Krankheiten entstehen.

 

Was führt noch zu einer gestörten Darmflora?

Antibiotika, Schmerzmittel, Antibabypille, Kaiserschnitt, Entzündungshemmer, Antidepressiva, Zucker, Gluten, Kuhmilch, Medikamente, Kosmetika, chemische Haushaltsmittel, Stress, Alkohol, Rauchen,...etc.

 

 

Eine Dysbalance in der Darmflora kann zu verschiedenen Symptomen führen:

Darmreizsyndrom, Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Depression, chronische Kopfschmerzen, Hauterscheinungen wie Schuppenflechte oder Neurodermities, Autoimmunkrankheiten, ADHS, Gastritis, Krebs, Autismus, Stimmungsschwankungen, Stoffwechselstörungen, hormonelles Ungleichgewicht, Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto, Gicht, vorzeitiger Hautalterung wie Falten und Pigmentflecken, Heißhungeratacken, chronische Sinusitis, Osteoporose, Schlafstörungen, Eisenmangel, Kalte Hände und Füße, Vitamin und Mineralmangel, erhöhte Reizbarkeit, Gelenkschmerzen, muskuläre Verspannungen, Asthma, Diabetes, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Immunschwäche, Unfruchtbarkeit, chronische Rückenschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten,...

 

 

"Im Laufe der Evolution war Zucker für den Menschen (zur Erntezeit) in Form von Früchten oder aber in Form von Honig verfügbar. Inzwischen jedoch wird Zucker praktisch allen industriell verarbeitenden Lebensmitteln zugesetzt-der Verbraucher hat kaum noch eine Wahl. Die Natur hat Zucker schwer zugänglich gemacht; der Mensch macht es uns leicht." Dr. Robert Lustig

(YouTube:"The bitter truth about sugar" von Dr. Robert Lustig, Spezialist für Hormonstörungen und Übergewicht bei Kindern)